Der Blick nach Norden - Strahlende Gipfel und Paläste

Der Himalaya, das Dach Indiens, ist das mächtigste Gebirge der Welt. Hier finden Sie nicht nur die höchsten Gipfel der Erde, sondern auch das berühmte Valley of Flowers, üppige Hügel und Wasserfälle: Ein Paradies für Trekker, Skifahrer, Drachenflieger und Rafting-Liebhaber.
Zu Füßen des Gebirges liegen die weiten, fruchtbaren Ebenen, in denen der heilige Ganges durch die zeitlosen heiligen Städte fließt. Im angrenzenden Rajasthan eröffnet sich eine strahlende Wüstenwelt mit Palästen, Tempeln und märchenhaften Hotels.
Eine fünftausendjährige Kultur - von den Ariern und den Mogulen bis zu den britischen Kolonialherren - hat den Norden, das zauberhafte Mutterland Indiens, geprägt.
Sehenswürdigkeiten
- Hauptstadt ist Delhi:
Viktorianischer Glanz und das beeindruckende Red Fort mit seinen 2 km langen Befestigungsanlagen.
- Rajasthan, das Land der Maharaja-Paläste und der Wüste, mit seiner Festungsstädten: Jaisalmer, Jodhpur, Udaipur und Bikaner und die "Pink City", Jaipur, Hauptstadt von Rajasthan.
- Das "Goldene Dreieck", mit der Fahrt nach Agra zum Taj Mahal, einem der größten Kunstwerke der Welt und dem schönsten Denkmal, das je der Liebe erbaut wurde. Fatehpur Sikri, die ehemalige Hauptstadt des Mogulreichs, und die "Pink City", Jaipur, Hauptstadt von Rajasthan.
- Varanasi: Die legendäre heilige Stadt am Ganges.
- Lucknow: Wo alte muslimische Tradition und Lebensart in ihrer kultiviertesten Form weiterleben.
- Im Punjab: Der Goldene Tempel von Armitsar, der heiligste Schrein der Religionsgemeinschaft der Sikhs; und die Stadt Chandigarh, die vom französischen Architekten Le Corbusier geplant wurde.
- Hillstationen in den kühlen Wäldern des Himalaya: Kulu, Manali, Shimla, Nainital und Mussoorie.
- Die Hochebene von Ladakh in Jammu und Kashmir mit seinen Mondlandschaften.
- Der "Palast auf Rädern": Reisen Sie im Luxuszug eines Maharaja.
Feste
In Nordindien gibt es immer einen Grund zu feiern. Die wichtigsten Termine, die Sie sich merken sollten:
Januar:
Delhi, Jahrestag der Republik am 26. Januar.
Februar - März:
Holi: "Fest der Farben" zur Feier des Frühlings.
Juli - August:
Wunderschönes Teej-Fest in Jaipur. Unabhängigkeitstag am 15. August in Delhi.
September - Oktober:
Diwali und Dusserah: Landesweite, prunkvolle Feste.
November:
Pushkar: Einmaliges Wüstenfest.
Wildparks
Corbett Nationalpark
Westlich von Nainital, am Fuße der Shivalik-Berge, wurde 1935 der älteste Nationalpark Indiens auf Anregung des vom Großwildjäger zum Tierschützer gewandelten Jim Corbett gegründet. Besonders die bedrohten Tiger sollen in diesem vom World Wildlife Fund unterstützten "Projekt Tiger" geschützt werden. Vom Rücken eines Elefanten aus können aber auch Panther, Leoparden, Sambarhirsche, Wildhunde, wilde Elefanten und entlang des Flusses verschiedene Vogelarten und Schnabelkrokodile beobachtet werden.
Übernachtungsmöglichkeiten werden vor allem in dem Ort Dhikala, in Ramnagar oder in den Rest Houses im Park angeboten.
Anreise: Von Delhi beträgt die Entfernung bis Dhikala 280 km. Es verkehren täglich mehrere Busse zwischen Delhi und Ramnagar und zwischen Ramnagar und Dhikala. Mit der Bahn gelangt man von Delhi bei einmaligem Umsteigen in Moradabad bis nach Ramnagar. Um die Eintrittsformalitäten und die Frage der Unterkunft zu klären, muß man in Ramnagar das "Projekt Tiger Office" kontaktieren. Der Park ist von Mitte November bis 15. Juni geöffnet.
Ranthambore Nationalpark
Die Hauptattraktion dieses ausgedehnten Wildparks sind seine Tiger.
Diese Gebiete mit den Überbleibseln vergangener Zeiten ist ein historisch bedeutsames Mahnmal der düsteren Vergangenheit. Das Fort von Ranthambore war zentrum eines Hindu-Königreiches.
Die Wälder um das Fort herum gehörten zu dem nahegelegenen Verwaltungsbezirk Sawai Madhopur und waren privates Jagdrevier des Maharadschas von Jaipur.
Der Rathambore ist berühmt für seine Tiger. In Ranthambore trifit man häufiger und mehr Tiger am hellichten Tag als in jedem anderen Park. In dem Park lebte auch eine ansehnliche Population von Panthern Sumpfkrokodilen, Hyänen, Schakalen, Rohrkatzen, Karakals, Lippenbären, Sambars, Axishirschen, Nilgali Antilopen usw.
Anreise: Nach Sawai Madhopur bestehen Direktverbindungen mit der Bahn von Delhi (350 km), Mumbai (1000 km) und Jaipur (130 km).
Reisezeit: November bis April
Dudhwa Nationalpark
Zum Dudhwa Nationalpark, direkt an der nepalesischen Grenze gelegen, lohnt sich ebenfalls ein Abstecher auf dem Weg nach Kumaon. Kostbare Salbaumbestände und Sumpfgebiete bieten Tigern, Panthern, den seltenen Barasingha-Hirschen, Faultieren und dem hier wieder angesiedelten Nashorn einen Lebensraum.
In Dudhwas Grasland sind einige sehr seltene Vögel beheimatet, wie z.B. das Sumpffrankolin und die Barttrappe. An mehreren Stellen des Parks sind Beobachtungstürme errichtet worden.
Anreise: Von Delhi (400 km) kann Palia mit einem direkten Bus erreicht werden. Leider sind diese häufig überfüllt. Palia, der letzte größere Ort vor Erreichen des Parks, liegt 10 km von dem Ort Dudhwa entfernt. Mit der Bahn gelangt man auf der Strecke Delhi-Lucknow bis Shajehanpur und von dort 100 km mit dem Bus oder Taxi bis Palia.
Reisezeit: Die beste Reisezeit ist von Mitte November bis Mitte Juni.
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