SüdenAndhra Pradesh

Andhra Pradesh

Andhra PradeshAndhra Pradesh ist das Land der Banjara-Frauen, auch das Land bedeutender Monumente und Erbe einer reichen Kultur, Kunst und Literatur. Es ist eine Mischung des Alten und des Neuen, eine Mischung verschiedener Religionen, die hier alle noch praktiziert werden. Eine Synthese von Tempeln, Gopurams und Moscheen, Minaretten und buddhistischen Stupas - sie alle stehen hier Seite an Seite mit katholischen Kirchen.

Andhra Pradesh ist einer der ältesten Teile der indischen Halbinsel. Nicht nur eine Verschmelzung von Vergangenheit und Gegenwart hat hier stattgefunden, sondern auch eine Verschmelzung zweier Religionen: Hinduismus und Islam existieren hier nebeneinander inmitten der Hügel und Täler. Die Andhras sind hervorragende Kunsthandwerker: Bekannt sind die Seidensaris, die bemalten Keramiken und Flechtarbeiten aller Art sowie der Bidri-Schmuck aus Edelmetallen mit Bleieinlage. Kuchipudi ist der klassische Andhra-Tanz. Alte Purana-Legenden werden hier auf bezaubernde Weise dargeboten.

Nicht nur Buddhismus und Hinduismus, auch der Jainismus hatte in Andhra Pradesh eine Blütezeit, wobei der Jaina-Kult auf die mittleren und südwestlichen Teile des Staates, wie zum Beispiel Tumbala bei Adoni (Bezirk Cuddappah), beschränkt war. Die Tempel von Andhra Pradesh sind größtenteils im Vimana-Stil gebaut, also Pyramidenbauten, ähnlich denen in Tamil Nadu. Es gibt gemeißelte Felsentempel in Vijayawada, Mogalrajapuram, Undavalli und Penamaka (alle im Krishna-Delta, in der Gegend um Vijayawada). Kunst und Architektur von Andhra Pradesh lassen sich in drei Zeitabschnitte einteilen: die frühgeschichtliche, die mittelalterliche und die neuzeitliche Periode, zu der die islamische Architektur viele markante Bauten beigesteuert hat. 

Hyderabad

HyderabadDie Hauptstadt von Andhra Pradesh, vom Prunk und Glanz ihrer 400-jährigen Moslemherrschafi geprägt, ist heute eine moderne Stadt und als Zwillingsstadt Hyderabad-Secunderabad die siebtgrößte Indiens. Das Char Minar, ein stattliches rechteckiges Gebäude mit vier Minaretten, ist ein Prunkstück der Baukunst des 16. Jahrhunderts. Es ist vier Stockwerke hoch, im obersten befindet sich eine Moschee. In und um Hyderabad stehen mehrere Paläste: Der Falaknuma-Palast in den Banjara Hills, sowie der Hauptpalast des Königs im Herzen von Hyderabad' der heute verlassen ist. Hyderabad war schon immer offen für Menschen aus allen Teilen Indiens. Wegen des milden, kühlen Klimas verbrachten viele Wissenschaftler und Künstler hier regelmäßig ihre Winter.

Verkehrsverbindungen:

Air Mit dem Flugzeug:
Hyderabad ist mit allen großen Städten Indiens verbunden.
Rail Road Mit der Bahn / Auf der Straße:
Gute Verbindungen bestehen in alle Landesteile.
Hotels Übernachtung:
Hotels jeder Preisklasse stehen zur Verfügung.

Sehenswürdigkeiten:


Salarjung Museum - (Nationalmuseum). Wenn Sie Einblicke in den Lebensstil der alten Nawabs von Hyderbad gewinnen wollen, dann besuchen Sie das Museum. Es zeigt die private Sammlung von Nawab Salar Jung III, eine der schönsten Sammlungen der Welt.

Die 36 Hallen des Museums sind mit einer faszinierenden Fülle von Schätzen gefüllt. Zu sehen gibt es neben vielen anderen Kostbarkeiten auch eine einzigartige Sammlung von Miniaturen und Koran-Handschriften.

Golkonda Fort liegt 11 km westlich der Stadt. Von 1525 bis zur Einnahme durch Aurangabad im Jahre 1687 war es die Hauptstadt der Qutub Shahi-Dynastie. Die ältesten Teile der Anlage gehen jedoch auf das 13. Jahrhundert zurück. Allerdings sind die Festungsanlagen mit einer äußeren Mauerlänge von 11 km nur noch teilweise erhalten, während der innere Festungsning mit seinen acht Toren noch gut erhalten ist.

Qutub Shahi Tombs - Etwa 1 km nördlich von Golkonda liegen die Grabbauten der Könige der Qutub Shahi-Dynastie; weiterhin großartige Befestigungs-anlagen aus dem 13. Jahrhundert, eine Zitadelle, einige Museen, Pavillons und Baradaris.

Weitere Sehenswürdigkeiten:

Das Grab von Monsier Raymond' einem französischen Abenteurer des 18. Jahrhunderts, der in der Armee des zweiten Nizans diente; das Archäologische Museum und die daran anschließenden Public Gardens; die Mecca Masjid, eine ehrwürdige alte Moschee mit vier Kuppeln und Schwärmen von Tauben , sowie der imponierende Naubat Pahad-Tempel. 

Ausflüge:

Nagarjunasagar/Nagarjunakonda: Hier, im Schatten des höchsten Mauerwerks der Welt, des Nagarjunasagar Damms, wurden Ruinen einer verlassenen Stadt ausgegraben, die bis auf das 3. Jh. n. Chr. zurückgehen. Die Ausgrabungen brachten die Mahachaitya ans Licht. Diese ehemals etwa 32 m hohe und mit 50m Durchmesser größte Stupa Südindiens, etwa vor zweitausend Jahren erbaut, trug reiche Verzierungen. Einige dieser Verzierungen können heute noch im Government Museum in Chennai (Madras) oder im British Museum in London bewundert werden. Zudem wurden die Überreste einer Universität, Viharas und Klöster auf der einen Seite und Hindu-Tempel und der Awvanedha-Heiligenaltar auf der anderen Seite, angefüllt mit altsteinzeitlichen und jungsteinzeitlichen Handwerksgeräten ausgegraben. In Nagarj unakonda befindet sich auch ein Museum auf einem Hügel, in dem ein Modell der buddhistischen Vihara zu sehen ist. 

Amaravati

Amaravati, deren Stupa vor etwa 2000 Jahren erbaut wurde, liegt 26 km von Guntur entfernt und zählt zu einer der bedeutendsten buddhistischen Stätten Indiens.

BahnTäglich mehrere Verbindungen von Hyderabad.

Vijayawada

96 km von Amaravati an den Ufern des Flusses Krishna gelegen. Hier erstrecken sich Felsentempel und Kultgebäude aus dem 6. bis 13. Jahrhundert.

BahnTäglich mehrere Verbindungen von Hyderabad.

HotelsHotels stehen in allen Preisklassen zur Verfügung.

Warangal

175 km von Hyderabad entfernt und bekannt für seine Tausendsäulen-Tempel und seine Lage am Berghang von Hanamkonda. Aus Stein gemeißelte Elefanten befinden sich an jeder Seite des Schreins und ein Nandi-Bulle, 1,80 m hoch, thront davor. Die Sanskrit-Inschrift in Telugu stammt aus der Zeit der Errichtung des Tempels im Jahre 1163. 

BahnVon Hyderabad aus besteht eine schnelle Zugverbindung.

HotelsHotels stehen in allen Preisklassen zur Verfügung.

Vishakhapatnam / Vizag

Eine wichtige Industrie- und Hafenstadt, dessen Hafen erst vor fünfzig Jahren erbaut wurde; etwa 638 Kilometer von Hyderabad entfernt an der Ostküste gelegen.

FlugzeugTäglich zwei Flüge von Hyderabad.

BahnAn der Strecke Chennai (Madras) - Kolkata (Kalkutta) gelegen.

Waltair

In dieser netten Kleinstadt gibt es einen zwei Kilometer langen Sandstrand entlang der Beach Road, Lawson's Bay. Auch der drei Kilometer nördlich von Waltair gelegene Strand von Bheemunipatnamder lädt zum Schwimmen und Verweilen ein.

FlugzeugBahn Verbindungen per Zug und Flugzeug bestehen via Vishakhapatnam in alle Landesteile.

Srisailam

217 km südlich von Hyderabad gelegen. Srisailams Mallikarajunaswamy-Tempel soll einer der zwölf heiligen "Jyotir-Lingams" in Indien sein.

Tirupati

TirupatiEiner der bedeutendsten Wallfahrtsorte, zu dem aus allen Himmelsrichtungen Pilger zum Schrein des Shri Venkateswara strömen. Einer der faszinierendsten Aspekte dieser Tempelstadt ist das "Haaropfer" der Pilger, welches die Stadt zu einer der größten Quellen für Naturhaar zur Verarbeitung von Perücken hat werden lassen.

Verkehrsverbindungen: 

BahnDie nächstgelegene Bahnstation ist Renigunta, etwa 10 km entfernt.

Mit dem BusTäglich mehrere Busverbindungen von Madras.

HotelsDer Tempel bietet gute Unterkunftsmöglichkeiten.

Simhachalam

Etwa 20 km nördlich von Vizag, nahe Varanasi und Tirupati, befindet sich dieses Pilgerzentrum.

Lepakshi-Tempel

104 km von Bangalore an der Grenze zu Karnataka gelegen und vor allem für seine hängenden Säulen bekannt.

Puttaparthi

Hier lebt Bhagwan Sri Sathya Sai Baba in seinem Ashram, in dessen Gebäuden sich auch Hunderte von Pilgern auffialten. Im Süden Andhra Pradeshs, im Distrikt Anantpur gelegen, ist der beliebte Ashram von Bangalore aus in knapp fünf Stunden mit dem Bus zu erreichen. Von Chennai (Madras) gibt es einen Direktbus nach Puttaparthi.